Dienstag, 28. Juni 2016

What if you could lose your memory?



Inspiriert von diesem Lied fiel mir gerade dieser Blog-Titel ein und ich schreibe einfach drauf los.
https://www.youtube.com/watch?v=Ffp5vPyU2cI


Was wäre, wenn du deine Erinnerung verlieren könntest?
Wie viele von uns halten ewig an Altem fest und fallen in Flashbacks, Körpererinnerungen, Depressionen?

Was wäre, wenn ich dir sage, dass all das nicht mehr nötig ist, wenn du wählst, dass du es nicht mehr möchtest? Wenn du es wirklich und zu 100% wählst?

Ich habe diese Wahl getroffen und es geht mir besser, als jemals in meinem Leben.
Manch einer mag jetzt denken "Ach, die hat bestimmt auch nicht das erlebt, was ich erlebt habe."
Das mag sein. Ich war noch nie ein Fan von Diagnosen zählen, auch in den Kliniken habe ich das als geschmacklos und fehl am Platz bewertet, denn jedem Menschen geht es auf seine eigene Art und Weise schlecht, ob er jetzt 5 Diagnosen oder 1 Diagnose hat oder in gar keine Diagnose "passt", weil irgendwelche Ärzte meinen, die Anzahl der Symptome stimme nicht.

In meinem Inneren wusste ich schon länger, dass ich aussteigen kann und dass ich dieses fremdbestimmte Leben, wie es mir damals vorkam, nicht mehr leben wollte.
Und trotzdem hielt ich fest. Ich hielt fest am Drama, ich hielt fest an dieser Art, anders zu sein.
Ich mochte, dass ich Vieles durch die Vergangenheit begründen konnte. Ich mochte, dass ich etwas Besonderes war, dass Menschen meine Fortschritte sahen, die sie nicht gesehen hätten, wenn sie meine Vergangenheit nicht zumindest an meinen Narben ablesen konnten. Ich mochte, dass ich meine Augenringe mit Albträumen und Flashbacks erklären konnte und dass niemand von mir verlangte, dass ich mein Studium zur "richtigen Zeit" abschließe, weil sie es als große Leistung anerkannten, dass ich überhaupt studierte.

Und dann kam der Tag, als ich raus ging, als ich meine Angst hinter mir ließ und mich öffentlich, auf einer Bühne, zeigte. Das war der Tag, der viel veränderte. Das heißt nicht, dass ich von jetzt auf gleich keine Flashbacks mehr hatte oder sich mein Leben von Regen zu Konfetti wandelte.
Ich gab mir selbst die Chance für Veränderung. Der Raum, den ich dadurch erschaffte, gab mir Möglichkeiten, die ich für mich selbst schon längst abgeschrieben hatte.
Ein paar Monate später arbeitete ich mit einem Coach, der mir bewusst machte, dass ICH, also mein unendliches Wesen, niemals einen einzigen Kratzer in meiner Vergangenheit abbekommen hatte.
ICH wurde nie verletzt. Mein Körper hat schlimme Dinge erlebt und ICH bin unangetastet davon gekommen.

UND DAS WAR DER ZEITPUNKT, AN DEM ICH DIE BEWUSSTE WAHL TRAF,
MEINE VERGANGENHEIT HINTER MIR ZU LASSEN.



Es fühlt sich leicht an. Jeden Tag stehe ich auf und WEISS, dass ich die Wahl habe, meinen Tag so zu gestalten, dass er mir alle Möglichkeiten bietet, die ich haben möchte.

Ich schlafe immer noch manchmal schlecht. Entweder rede ich dann mit jemandem darüber oder auch nicht. Denn in der Sekunde, in der ich aufwache, bin ich in der Realität und treffe die bewusste Wahl, wie ich damit umgehe. Nämlich, indem ich den Traum nicht signifikant mache.
Ich habe immer noch manche Trigger, die mich abdriften lassen in Vergangenes. Und ich merke es und treffe bewusst die Wahl, nicht abzurutschen, sondern im JETZT zu sein. Mein unendliches Wesen, mein ICH, ist nicht angetastet und es ist MIR nichts passiert. Wozu also abrutschen in Höllenqualen, in Erbrechen, in Ohnmacht, in Schwindel? Ich brauche das nicht und ich wähle das nicht für mich.

Es fühlt sich leicht an, dass ich frei bin.
Es fühlt sich leicht an, dass mein Buch, meine Vergangenheit (TW)veröffentlicht wurde (siehe letzter Post) und die Welt Zugang dazu hat. Wer weiß, wer dadurch inspiriert seine eigenen Wahlen trifft?
Es fühlt sich leicht an, diesen Post mit euch zu teilen und von Wahlen zu sprechen.

Eine Wahl zu treffen kann sich schwer anfühlen, ist aber im Grunde immer leicht.
Eine Wahl zu treffen kann die Wahl für dich selbst sein, wenn du es wählst.

Ich muss meine Vergangenheit nicht verlieren. UND es ist möglich, sie als das anzuerkennen, was sie war und ist und bewusst im JETZT zu sein und sich nicht davon beeinflussen zu lassen.

Nach der Nacht kommt der Tag. Nach der Dunkelheit kommt das Licht.
Wir sind jetzt. Wir sind wir. Wir sind frei. Es ist eine Wahl.


Alles Liebe für euch,
Feli



Dienstag, 29. März 2016

Fliegst du frei?



Ihr Lieben,

wie geht es euch?
Öfter habe ich an die Eine oder Andere gedacht und habe mich nicht in der Lage gefühlt, hier zu schreiben. Ich war sehr krank und habe es überstanden und jetzt geht es mir besser denn je (:
Danke an Alle, die mit ihren Gedanken vielleicht ab und zu bei mir waren und für die guten Wünsche zu Weihnachten!

Jetzt ist schon Ostern und ich frage mich manchmal, wo die Zeit geblieben ist (:
Es ist so viel, so viel, was passiert, was nicht passiert, mal mehr, mal weniger, mal ein wenig mehr und dann wieder nichts.
Und ich gehe mit der Zeit, ich tanze mit der Zeit, manchmal fliege ich auch und es ist gut und es ist.

Ich fliege nicht gefangen. Ich fliege frei.
Fliegst du auch frei?

Sitzt du manchmal so da und wünschst dir, dass sich etwas ändert?
Was wünschst du dir? Und was ist der erste Schritt, den du gehen/tanzen/fliegen kannst, damit dein Wunsch in Erfüllung gehen kann?
Möchtest du mir davon schreiben?

Ich lasse euch einen Hauch Leichtigkeit da, eine Blume, die überall kleine Ableger verteilt, um Energie und Freude in die Welt zu bringen.




Dienstag, 8. Dezember 2015

Leichtigkeit



Was wäre, wenn alles im Leben eine WAHL wäre?

Was wäre, wenn du heute wählst, dass HEUTE ist?

Was wäre, wenn du deine Vergangenheit AKZEPTIERST, als das, was sie ist?

Was wäre, wenn du heute beschließt, DICH zu wählen?

Was wäre, wenn die Meinung der anderen Menschen egal wäre, weil du DU bist?

Was wäre, wenn heute, der 08. Dezember 2015, der Tag ist, an dem du NEU startest?

Was wäre, wenn du jede SEKUNDE neu dich selbst wählen kannst?

Was wäre, wenn dein SEIN schon ausreicht?

Was wäre, wenn du GERNE bist?

...


Sonntag, 20. September 2015

But you and I know what this world can do




Feli:
"Ach Liebes. Egal was passiert: Wir sind frei. Einfach frei. Was könnte schon passieren, das uns zerstört, solange wir frei sind. Und wir haben so liebe Menschen in unserer Nähe, die uns ans Atmen erinnern, wenn wir es vergessen.
Und wir schaffen es jeden Tag, aufzustehen, zu atmen, selbstständig zu sein. Wir lassen uns nach jedem Rückschlag selbst auferstehen und kommen zurecht. Wer hätte das jemals 2011 gedacht."

Ja:
"Oh...danke. Danke für diese Erinnerung. Und du hast Recht! Du hast so Recht. Ich vergesse es oft."

Feli:
"Du erinnerst mich durch deine Art auch immer wieder daran. Ich bin so dankbar."




Gi:
"Fühl dich geborgen, beschützt... Wir sorgen für dich!!
Du bist lieb. Weißt du eigentlich, wie sehr DU andere Menschen bereicherst? Sogar durch deinen Schmerz. Der macht dich so empathisch. Du spürst förmlich in andere Herzen und Seelen hinein und gibst ihnen Zartheit und Wärme zurück. :* "




Feli:
"Du bist nicht alleine.
Du bist ein wunderbarer Mensch.
Du kannst Alles schaffen, was du dir vornimmst."

Ni:
"Ich kann nicht sagen, wie gut mir das tut, das zu lesen. Du hast meine Zeit so wunderbar gemacht. Ich liebe dich so viel... Ich werde das immer und immer wieder lesen, so dass ich nicht vergesse. KUSS!!!!!!"

.
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Menschen in meinem Leben sind
Menschen in meinem Herzen sind
Menschen auf meinem Weg sind
Menschen, die meine Welt bedeuten.


... ich bin so unendlich dankbar.

Freitag, 17. Juli 2015

Und



Ich habe einen besonderen Menschen gebeten, mir spontan ein Wort zu schreiben.
Er schrieb "und".

UND

U
N
D

U
  N
    D

So ein kleines Wort. Und es sagt so viel aus.

Die Welt ist schwarz. Und weiß.
Das Leben ist schwierig. Und schön.
Der Kampf ist anstrengend. Und erfolgreich.
Die Freiheit ist unerreichbar. Und doch so nah.

Ich glaube, es gibt nicht nur die Seite, die wir im Moment empfinden, sondern es gibt mehr.
Egal, wie tief der Abgrund scheint.
Egal, wie steil die Hänge sind.
Egal, wie weit der Weg ist...


... wir sind da. UND wir sind lebendig.

UND darauf können wir stolz sein.

Dienstag, 26. Mai 2015

Freiheit ist nicht nur ein Wort;






Vielleicht sind wir Alle viel freier, als wir denken?

DIE GEDANKEN SIND FREI.
Wir müssen uns nicht von ihnen oder von anderen Lebewesen manipulieren lassen.
Denn wir sind stark genug, selbst zu denken, uns eine Meinung zu bilden.
Kein Gitter kann uns halten, wenn wir uns daran erinnern, wo der Schlüssel liegt, an ihn heran kommen (dabei ist Hilfe erlaubt) und uns dann mit einem Gefühl des Triumphes selbst befreien.

Wir sind es wert. Ich. Du.

Wir sind frei.

F.
R.
E.
I.


Und das ist so wunderbar, dass ich tanzen und springen und singen möchte.
Und ich tu's, denn ich bin frei (: